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THE GIANT CANVAS
Weltpremiere Festival Preise und Nominierungen
Buer: Film über Christian Nienhaus’ Weltrekord auf Schalke in der Schauburg
Gelsenkirchen. Im Mai 2024 entstand das Bild „Colourful Art of Football“ in der Arena. Nun erlaubt eine Doku einen spannenden Blick hinter die Kulissen
Mit seinen extravaganten und visionären Arbeiten leistet Christian Nienhaus regelmäßig einen Beitrag zur Kunstgeschichte. Stadtgeschichte schreibt er obendrein – zuletzt mit seinem Projekt „Colourful Art of Football“, als er in einem Mammut-Projekt das größte Bild der Welt entstehen ließ. Wohlgemerkt: In der Veltins Arena.
Dass sich hinter diesem Projekt, das auf den ersten Blick so spontan wirkte, nicht nur jahrelange akribische Planung verbirgt, sondern sich auch echte Dramen abspielten, das große Ganze kurz vor dem Aus stand, das dokumentiert der 90-minütige Film „The Giant Canvas“ – Eine außergewöhnliche Kino-Dokumentation über Vision, Mut und das größte Gemälde der Welt“. Im vergangenen Jahr wurde er bereits auf mehreren internationalen Filmfesten gezeigt, gewürdigt und ausgezeichnet. Doch immer war klar: Christian Nienhaus will mehr.
Der Film über sein Projekt soll die Menschen erreichen. Im ganzen Land. Über die Programmkinos. In der Schauburg, wo sonst als in der Heimat des Künstlers, wird der Film am Sonntag, 26. April, um 13 Uhr erstmals öffentlich gezeigt – dem Anlass entsprechend mit rotem Teppich. „Es kommen auch viele interessante Personen aus Buer und Umgebung“, verspricht der Bueraner auch Premieren-Flair. Dennoch: Die Karten sind im freien Verkauf und wer dabei sein will, hat die Chance dazu.
Größtes Gemälde der Welt entsteht als inklusives Gemeinschaftsprojekt
Zur Erinnerung: Am 5. Mai 2024 entstand in der Arena auf einer Fläche von 13.033,85 Quadratmetern dieses größte Gemälde der Welt. Daran wirkten 55 Menschen aktiv mit: Fußballerinnen und Fußballer, darunter auch sechs Rollstuhlfahrer. Auf ihren Rücken trugen sie mit Farbe befüllte Rucksäcke. Darüber hinterließen sie Spuren ihrer Bewegungen auf der Leinwand. Rund 8.000 Liter Farbe wurden so auf der Fläche verteilt.
„Doch die wahre Geschichte liegt nicht nur in der Größe der Fläche“, so Christian Nienhaus. „Sie liegt in der Idee von Gemeinschaft. In Inklusion. In dem Moment, wenn Sport, Kunst und Menschlichkeit sich auf Augenhöhe begegnen. Wenn Rollstuhlräder Farbspuren ziehen, wenn ehemalige Profis und Nachwuchstalente gemeinsam Geschichte schreiben, wenn Unterschiede keine Rolle mehr spielen! Außer als Stärke.“
Die Kölner Regisseure Tim Suchowski und Florian Schmidt haben dieses außergewöhnliche Projekt über Wochen hinweg begleitet. Sie dokumentierten nicht nur die Entstehung eines monumentalen Kunstwerks, sondern die Reise einer Vision mit all ihren emotionalen Höhen, Zweifeln und Wendepunkten. In rund 400 deutschen Kinos ist der Film in den kommenden Wochen zu sehen. Jene erhalten ihn kostenlos. Denn der Künstler ist selbst leidenschaftlicher Kino-Gänger und möchte die kleinen Häuser unterstützen. Christian Nienhaus hofft darauf, dass der Film demnächst auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen sein wird. „Das ist noch ein Traum von uns.“
FUNKE WAZ geschrieben von Kira Schmidt
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